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1. Herren
Bericht

„Irgendwann reißt jede Serie einmal …“ - 1. Herren

Donnerstag, 04. April 2019

364 Tage lang war die SG im heimischen Bosthorst in Pflichtspielen ungeschlagen. Eine beeindruckende Serie, die in der Verbandsliga Nordsee ihres gleichen suchte. Leider wurde diese von den Gästen aus Schwanewede und Neuenkirchen ebenso deutlich wie hochverdient gebrochen. In einem Spiel gegen einen übermächtigen Gegner bestand für den #VereinvomLande zu keiner Zeit auch nur der Hauch einer Chance. Die Gäste von der Weser bestachen sowohl durch Athletik und schnelles Umschaltspiel als auch durch taktische Raffinesse. Vor allem gegen den auf der Spitze verteidigenden Karlo Oroz fand der SG-Angriff wie schon im Hinspiel lediglich mangelhafte Lösungen, die mit Tempogegenstößen konsequent bestraft wurden. Auch das Positionsspiel der Gäste zeigte der Mannschaft in ein eins-gegen-eins Situation die Grenzen auf. Alles in allem ist anzuerkennen, dass dieser Gegner nicht der Maßstab sein kann und die Punkte in anderen Spielen eingefahren werden müssen. Wie beispielsweise im nächsten Auswärtsspiel beim TV Langen. Teurer Sieg in Langen Eine Woche nach Pulverisierung der Bosthorst-Serie zog es den SG-Tross in den hohen Norden der Republik nach Langen. Auf dem Papier ein Pflichtsieg. Für diesen musste jedoch 60 Minuten hart gearbeitet werden. Nach einem vielversprechenden Beginn mit einer 2:0-Führung zog sich ein Schlendrian in das Offensiv-Spiel der SG. Auf die 5:1-Deckung der Gäste wurde zu zaghaft reagiert, so dass Langen zwischenzeitlich ausgleichen konnte. Die hervorragende SG-Deckung stellte jedoch auch die Langener vor große Probleme, was eine 3-Tore-Führung zur Halbzeit bescherte. Der zweite Durchgang war von vielen Verletzungen auf Seiten der SG geplagt. Zuerst verletzte sich Daniel Schüring ohne Fremdeinwirkung am Außenband, während kurze Zeit später auch Hendrik Esmann verletzungsbedingt passen musste. Somit war Paul Wißmann in seinem Come-Back direkt gefordert, indem er das SG-Spiel in der spielentscheidenden Phase zu lenken hatte. Durch einen hohen Kraftaufwand und dem hartnäckigen Wegstecken der Ausfälle verdienten wir uns in der Schlussminute zwei wichtige Punkte. Unter dem Strich zwei verdiente Punkte, die im Angesicht der Verletzungen nicht billig waren. Mit vereinten Kräften gegen die Verletzungsmisere Mit arg gebeuteltem Kader empfing die SG den Tabellennachbarn aus Barnstorf und Diepholz. Neben den verletzungsbedingten Ausfällen von Hendrik Esmann, Torben Koning und Tim Kortmann musste zusätzlich auch Kreisläufer René Diekmann berufsbedingt passen. Somit sowohl auf dem Papier als in der Praxis eine schwere Aufgabe, da die HSG Barnsdorf/Diepholz über einige erfahrene Handballrecken verfügt, die mit allen Wassern gewaschen ist. Dies wurde der SG prompt in den ersten Spielminuten aufgezeigt in dem die Außen mit frechen Drehern eine 2:0 sowie eine 8:5-Führung herausspielten. Mit Verlauf der ersten Halbzeit stabilisierte sich die SG-Deckung und ließ wie in den Begegnungen zuvor die Gegner immer mehr verzweifeln. Darüber hinaus glänzte Franz-Josef Neekamp mit spektakulären Paraden und zeigte dem Trainergespann, dass auch in Zukunft mit ihm zurechnen

ist. Ebenso wie Neekamp erledigten auch die Halbangreifer Cedric van der Kamp und Malte Lambers ihre Hausaufgaben und erteilten dem SG-Angriff die nötige Variabilität. Am Ende zeigte der Bosthorst-Videowürfel einen verdienten 28:24- Heimsiegan. Ein Fan brachte die anschließende Siegeseuphorie nüchtern auf den Punkt: „Den Sieg nehmen wir gerne mit und notieren 2 Punkte auf der Habenseite“. Von Debütanten und Rückkehrern Das SG-Lazarett wächst und wächst. Die neuen Patienten für diese Woche lauteten Malte Lambers (Schulterverletzung) und Jan Hensen (Grippe). Beide hatten eine Woche zuvor gegen Barnstorf/Diepholz vor heimischer Kulisse ein großes Spiel abgeliefert und maßgeblich zum Heimsieg gegen den Tabellennachbarn beigetragen. Der SG-Tross war somit wieder einmal mit der Herkules-Aufgabe konfrontiert diese Ausfälle aufzufangen. Der weiterhin (halbwegs) verletzungsfreie Teil der Mannschaft wurde dabei tatkräftig von zwei alten bekannten unterstützt. Auf der Außen-Position komplettierte Thorsten Diekmann das berüchtigte „Diekmann- Trio“ und feierte nach seinem Rücktritt vor eineinhalb Jahren sein Comeback. Im Tor erhielt Neekamp Rückendeckung vom erfahrenen Heino Spickmann. Besonders erfreulich ist das Debüt eines Spielers aus der eigenen Jugend. Kai Theobald machte in den letzten Wochen im Training mit guten Leistungen auf sich aufmerksam und verdiente sich somit einige Einsatzminuten in der Ersten (Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle). Mögen viele weitere folgen. Das Spiel begann schleppend. Die kampfbetonten Gastgeber witterten gegen eine personalgeschwächte SG ihre Chance und gingen schnell mit 3:1 in Führung. Besonders im Rückraum merkte man dem SG-Angriff an, dass in dieser Konstellation selten zusammengespielt wurde. Dementsprechend brauchte der #VereinvomLandeeine Halbzeit, um sich zu finden. Die Ansprache vom Trainerstab spiegelt die erste Hälfte dabei treffend wieder: „Wir spielen nicht gut, aber das reicht bisher. Wenn wir uns in der Abwehr noch steigern gewinnen wir heute“. Gesagt… getan… Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit rührte die SG-Abwehr wie schon seit vielen Wochen Beton an, so dass Achim-Baden insgesamt nur noch 7 Tore warf. Auch Neekamp kam jetzt besser ins Spiel und konnte noch einige klare Torchancen vereiteln, was den Gastgebern letztendlich den Zahn zog. Im Angriff dominierte Jörn Wolterink das Geschehen, der an diesem Abend von Achim/Baden nicht zu verteidigen war und insgesamt 18 Tore warf. Am heutigen Samstag empfangen wir die Zweitvertretung vom Wilhelmshavener HV. Ein bekannter aber unbequemer Gegner. Die SG braucht Ihre volle Unterstützung, um sich weiter unter den Top 5 festzusetzen.

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